Übergangsmanagement

Das Übergangsmanagement in den Justizvollzugsanstalten Kassel I und deren Zweiganstalten in Baunatal (offener Vollzug) und Kaufungen (Frauenhaft) dient der Vorbereitung der Entlassung in den sozialen Empfangsraum von Gefangenen mit besonderem Hilfebedarf nach der Haft, als Dienstleistung der freien Straffälligenhilfe und der Vermeidung bzw. Reduzierung von Haft bei zu einer Geldstrafe verurteilten Menschen im Strafvollzug.

SHK

13.06.2016

Übergangsmanagement

Im Projekt Übergangsmanagement kooperiert das Hessische Ministerium der Justiz mit verschiedenen Trägern der freien Straffälligenhilfe in Hessen, um die Vorbereitung der Entlassung von Inhaftierten mit besonderem Hilfebedarf zu gewährleisten. Die Soziale Hilfe e. V. bietet als Träger der freien Straffälligenhilfe in den Justizvollzugsanstalten Kassel I mit deren Zweiganstalten das Übergangsmanagement an. Das Angebot richtet sich an inhaftierte Frauen und Männer mit einem besonderen Hilfebedarf, die eine Freiheitsstrafe verbüßen und die ohne anschließende staatliche Unterstützung (z.B. Bewährungshilfe oder Führungsaufsicht) zum Endstrafenzeitpunkt entlassen werden.

Das Übergangsmanagement umfasst folgende Aufgaben:

Aufsuchen des Inhaftierten

Ermittlung des Hilfebedarfs

Beratung und Information der Inhaftierten

Vermittlung und Koordination

Psychosoziale Beratung


Die Entlassungsvorbereitung hat zum Ziel:

die berufliche Integration

die soziale Integration

die Vermeidung des Rückfalls in die Straffälligkeit

die Sicherung der materiellen Existenz

die Beschaffung von Wohnraum bzw. die Wohnraumerhaltung


Gemeinsam mit Inhaftierten entwerfen wir die Zukunft. Dazu gehören sowohl die Planung der angestrebten Lebensform als auch die Sicherung der materiellen Existenz und die Vermittlung von Unterstützungsangeboten vor Ort.

Kontakt:

Barbara Hakenbeck-Gibhardt
Telefon:
0561 7073821 Soziale Hilfe - 0561 9286314 JVA Kassel I
E-Mail:
bah@soziale-hilfe-kassel.de

Kontakt:

Josua Volp
Telefon:
0561 7073812 Soziale Hilfe - 0561 9286314 JVA Kassel I
E-Mail:
bah@soziale-hilfe-kassel.de

Finanziert wird dieses Projekt aus Mitteln des Landes Hessen, Justizministerium und des Europäischen Sozialfonds (ESF)

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Förderer und Unterstützer:
Europäischer Sozialfonds Hessisches Ministerium der Justiz Kassel documenta Stadt Land Hessen Landeswohlfahrtsverband Hessen
Mitgliedschaften:
Der Paritätische – unser Spitzenverband Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen
Kasseler Sparkasse | IBAN DE55 5205 0353 0001 1856 49 | BIC HELADEF1KAS
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