20 Jahre Tagesaufenthaltsstätte Panama und Sommerfest der Soziale Hilfe e. V.

„Menschen in schwierigen Lebenssituationen einen geschützten Raum und Hilfe anbieten und Menschen dort aufsuchen, wo sie sich aufhalten“, dafür stehen 20 Jahre Panama. Passend zum Geburtstag in Verbindung mit dem Sommerfest überbrachten die Gastredner ihre Geburtstagsgrüße und Glückwünsche.

SHK

08.09.2009

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Foto: 2. Vorsitzender der Soziale Hilfe e. V. Heinz Ritter, Leiterin der Tagesaufenthaltsstätte Panama Ute Wienkamp, 1. Vorsitzender des Vereins Dr. Michael Müller-Goebel, Geschäftsführerin Ulrike Moritz, Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes Uwe Brückmann und Amtsleiter des Sozialamtes der Stadt Kassel und Geschäftsführer Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH Detlef Ruchhöft und Vorstandsmitglied Alfred Hochmuth nach der offiziellen Begrüßung.

Uwe Brückmann, Landesdirektor des Landeswohlfahrtsverbandes, und Detlef Ruchhöft, Amtsleiter des Sozialamtes der Stadt Kassel und Geschäftsführer Arbeitsförderung Kassel-Stadt GmbH, betonten in ihren Grußworten ihre Verbundenheit mit der Tagesaufenthaltsstätte und brachten Dank und Anerkennung für die in diesen 20 Jahren geleistete Arbeit und das Engagement des Vorstandes, der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Vereinsmitglieder zum Ausdruck.

Nach dem offiziellen Teil wurden die Lachmuskeln mit Loriots "Politik und Frühstück", von Angelika und Ralph Langlotz, und einer sehr ausdrucksvollen "Bundestagsrede", von Carsten Baensch, aus dem Programm der Kleine Bühne 70 strapaziert. Baensch betonte in seiner Ankündigung den besonderen Kontakt zum Panama, da Besucher der Tagesaufenthaltsstätte schon bei verschiedenen Reparaturen ausgeholfen haben und man auf diese Weise gemeinsam und gegenseitig Gutes tun kann.

Zur Stärkung gab es Steaks und Würstchen vom Grill und leckere Salate vom Buffet. Umrahmt mit live Musik der Urban Swing Workers, auch die städtischen Swingarbeiter genannt, konnte man gemütlich im Garten verweilen oder den Angeboten an den Aktionsständen folgen und Lose für die Tombola erwerben. Danke an diejenigen, die Lose kauften und an Besucher des Panamas verschenkten.

Schreibwerkstatt "Meine Geschichte ist es Wert erzählt zu werden"

In den Räumen der Tagesaufenthaltsstätte trugen während dessen Heinz Ritter, Ute Wienkamp und die langjährige Mitarbeiterin und Diplom-Sozialpädagogin Rita Besserer Erzählungen von Teilnehmern der Schreibwerkstatt unter dem Motto "Meine Geschichte ist es Wert erzählt zu werden" vor. Schreiben - eine Art die eigene Lebensgeschichte zu verarbeiten oder dem Leben eine heitere Note zu verpassen. Neugierig und teilweise ergriffen lauschten die Zuhörer und gaben zum Abschluss kräftigen Applaus. Besserer selbst war erstaunt und hoch erfreut über die ungeahnten Talente, die hier schlummerten, und bat Ines Kanngießer, Günter Blumenröther und Claus Müller zu einem extra Applaus nach vorne. Mit Sicherheit eine ganz neue Erfahrung für die frisch gebackenen Schriftsteller, die stolz ihren Beifall entgegennahmen. Unterstützt werden die schreibwilligen Besucher des Panamas von Christa Bilo, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Tagesaufenthaltsstätte.

Bilderausstellung noch bis Ende September in den Räumen der Soziale Hilfe e. V., Kölnische Str. 35, 34117 Kassel, während der Öffnungszeiten

Ein weiterer Höhepunkt des Festes präsentierte sich in einer Bilderausstellung. Seit März 2008 trafen sich regelmäßig sechs Teilnehmer zur Kunstwerkstatt und lernten Grundkenntnisse und Werkstofftechniken. Es entstanden Stillleben, Landschaften oder freie Malereien. Manche Teilnehmer verarbeiteten Situationen ihres Lebens und andere erfreuten sich an der individuellen Entstehung ihrer Kunstwerke.

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